Das Forschungs- und Praxisprojekt „Individuelle Förderung im instrumentalen Gruppenunterricht“ knüpft an Erfahrungen mit "Jedem Kind ein Instrument" an. Es hat sich zum Ziel gesetzt, mögliche Konsequenzen zu eruieren und zentralen Fragen nachzugehen.
Als breit angelegte kultur- und bildungspolitische Initiative hat das NRW-Landesprojekt „Jedem Kind ein Instrument“ auf diese Situation reagiert und unter Einsatz enormer personeller und finanzieller Ressourcen zu einer beachtliche Veränderung dieser Situation und nicht zuletzt des Bewusstseins über die gesellschaftliche Bedeutung musikalischer Bildung beigetragen. Initialkraft und Modellcharakter dieses Vorhabens haben inzwischen eine erfreulich breite fachliche und gesellschaftspolitische Beachtung erfahren.
Daran anschließende Fragestellungen des Forschungsprojekts sind unter anderem: Wie kann eine an das JeKi-Projekt anschließende instrumentalpädagogische Konzeption für die Folgejahrgänge in den weiterbildenden Schulen aussehen, in der die Grundidee der Verbindung von Gruppenmusizieren und instrumentaler Ausbildung aufgenommen und qualitativ weitergeführt wird? Welche zugleich auf individuelle Förderung als auch auf Ensemblemusizieren gerichteten didaktisch- methodischen Konzepte sind dafür zu nutzen bzw. zu entwickeln?
Projektleitung:
Vorstand des LVdM NRW in Kooperation mit Prof. Dr. Heinz Geuen (Hochschule für Musik und Tanz Köln).
Begleitende Lenkungsgruppe:
Vertreter aus schulischer Musikpädagogik, kultureller Jugendarbeit, Fachdidaktik und Bildungspolitik.
Die Lenkungsgruppe versteht sich als „think tank“, der die Arbeit an den Forschungsfragen unterstützt.
Begleitende Arbeitsgruppe:
Vertreter aus den Musikschulen NRWs treffen zusammen um ihre Erfahrungen mit instrumentalen Gruppenunterricht auszutauschen und der Forschung zur Verfügung zu stellen. Ziel ist die Entwicklung von Modellprojekten.
