Pressemitteilung vom: 
22.04.2013

19 junge Bands und Ensembles aus der Folk- und Weltmusikszene NRW traten am vergangenen Wochenende beim Landeswettbewerb in Hürth auf und begeisterten zum Abschluss über 400 Zuschauer im Bürgerhaus.

Die Gewinner der diesjährigen Wertungen sind:

Altersgruppe 1

1. Preis: Larifu (Ibbenbüren)

2. Preis: Picaro (Ibbenbüren)

3. Preis: Folkband (Hürth)

 

Altersgruppe 2

1. Preis: Patchwork (Ibbenbüren)

2. Preis: 5th Generation (Leverkusen)

3. Preis: Headache on Friday (Leverkusen)

Sonderpreis für „Eigene Kompositionen“: Wickidsz (Köln)

 

Altersgruppe 3

1. Preis: Calypsonic Steel Orchestra (Dortmund); Ensemble Peresvon (Düsseldorf)

2. Preis: GülHürthden (Hürth); Amie& Me (Blankenheim); Marxloh Flowerz (Duisburg)

3. Preis: Tjildron (Mülheim a.d.Ruhr)

Sonderpreis für „Message & Performance“: B.E. & Fläshmob (Siegen)

 

Die Preise waren gestaffelt mit 500 Euro (1. Preis und Sonderpreise), 350 Euro und 200 Euro dotiert.

Bei den Gruppen handelt es sich sowohl um freie Bands als auch um Ensembles von Musikschulen und Schulen bis zu einem Durchschnittsalter von 27 Jahren. Die jungen Musikerinnen und Musiker stellten ihre Musik zwei Jurys vor: In den Altersgruppen I (bis 12 Jahre) und II (13-16 Jahre) werteten Peter Bernreuther (Musikschule Reutlingen), Andreas Heuser (Gitarrist und Komponist, u.a. „Transorient Orchestra“), Ramesh Shotham (Percussionist und Komponist, u.a. „Madras Special“) die Vorspiele. In der Altersgruppe III (17 bis 27 Jahre) vergaben Antje Hollunder (WDR3), Ulrich Papencordt (Musikschule Hochsauerlandkreis und Leiter des Wettbewerbs Folk+World Music NRW) und Darek Roncoszek (Veranstalter, DJ und Berater im Bereich globaler Musik) die Punkte.

Zusätzlich bot der Landeswettbewerb den Besuchern in diesem Jahr erstmalig ein breit angelegtes Rahmenprogramm:  Auf einer offenen Bühne im Einkaufszentrum Hürth Park spielten ab 12 Uhr Bands aus dem Wettbewerb frei für Gäste, Flanierende und Shoppende. Im Bürgerhaus konzertierten das Ensemble Fisfüz und das Ensemble Tobar. Das Ensemble Tobar kommt aus Bergheim und spielte latein-amerikanische Musik, deren tänzerischer Swing in die Beine fuhr. Zur Zugabe lud das Ensemble den Hürther Musikschulleiter Ruddi Sodemann auf die Bühne, der auf der Violine zum Groove parlierte. Fisfüz  um Annette Maye verarbeitet jazzig anatolische, arabische und südamerikanische Farben. Mit den selbstkomponierten Stücken begeisterte das Ensemble nicht nur im Bürgerhaus, es lud auch im Einkaufszentrum zu einem Mitmachkonzert ein, deren Noten Interessenten vorher im Internet downloaden konnten. Mutig wagten sich vorwiegend junge Musikerinnen und Musiker auf die Bühne und gingen immer sicherer werdend mit den Rhythmen mit.

Seit 1980 findet der Landeswettbewerb Folk+WorldMusic NRW alle zwei Jahre in einer anderen Region Nordrhein-Westfalens statt. Ausgerichtet wird der Wettbewerb vom Landesverband der Musikschulen in NRW e.V. und dem Landesmusikrat NRW e.V.  Vor Ort wurde die Organisation in diesem Jahr von der Josef Metternich-Musikschule der Stadt Hürth unterstützt – namentlich von Ruddi Sodemann und seinem Team, die sich seit vielen Jahren für die Folk- und Weltmusikszene in NRW engagieren.

Folk+WorldMusic NRW wird vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Medienpartner ist WDR3.

Weitere Informationen unter www.folkworldmusic.de oder beim:

Landesverband der Musikschulen in NRW e.V.

Breidenplatz 10
40627 Düsseldorf

Tel. 0211-251009
Fax 0211-251008

kontakt@lvdm-nrw.de

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