Symposion am 6. und 7. Juni an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf

Musikvermittlung als Oberbegriff aller außerschulischen Brückenschläge und Berührungen von Mensch und Musik ist ein fester Bestandteil unserer Musikkultur geworden: kaum eine Institution – Orchester, Ensemble, Oper, Hochschule etc. –, die nicht Musikvermittlung auf ihre Fahnen schreibt. Mit der Etablierung des Fachs in Konzertleben und Ausbildung wächst aber auch die Notwendigkeit einer kritischen Überprüfung von Anspruch und Einlösung, Größe und Grenze der bei weitem nicht selbstverständlichen „Modedisziplin“ Musikvermittlung, die ihre Entstehung nicht zuletzt Schattenseiten unserer kulturellen und gesellschaftlichen Entwicklung verdankt.

Unter der kritischen Fragestellung Musikvermittlung wozu? (in Anlehnung an Heinz-Klaus Metzgers Musik wozu?) unternimmt das Symposion an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf eine Standortbestimmung und Neureflexion der Disziplin Musikvermittlung. In acht Vorträgen mit Praxisbeispielen und Podiumsgesprächen werden die Arbeitsfelder und Ausbildungsformen von Musikvermittlung neu vermessen, Methoden und Medien untersucht, Qualitätsfragen erörtert und Zukunftschancen skizziert. Die international renommierten Referentinnen und Referenten bürgen dafür, dass aus Zusammenschau und Infragestellung Perspektiven einer neuen Theorie und Praxis von Musikvermittlung erwachsen.

Moderation und Leitung: Wolfgang Rüdiger

Referent/innen: Barbara Stiller, Constanze Wimmer, Bianka Wüstehube, Holger Noltze, Reinhart von Gutzeit, Christoph Richter, Michael Schmidt, Ernst Klaus Schneider

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Flyer Symposium Musikvermittlung wozu 6. 7. Juni 2013.pdf1.1 MB
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Wann?
Donnerstag, 6. Juni und Freitag, 7. Juni 2013,
jeweils 10 –19 Uhr

Wo?
Kammermusiksaal der Robert Schumann Hochschule,
Fischerstr. 110, Düsseldorf