Auf dem diesjährigen Bundeskongress hat der Verband deutscher Musikschulen (VdM) seine „Mainzer Erklärung“ vorgestellt: „Die Schulzeitverdichtung darf musikalische Entfaltung nicht verhindern – Musikalische Bildung braucht Zeiten und Räume in der Schule!“

„Die Veränderung des Schulsystems ... darf musizierende Schülerinne und Schüler nicht ... auf die Verliererstraße der Schulreform bringen“  heißt es in dem Papier, das einstimmig von der Bundesversammlung des VdM verabschiedet wurde.

Die „Mainzer Erklärung“ betont den Stellenwert des Instrumental- und Vokalunterrichts als Teil der Allgemeinbildung, „in der die musikalische Bildung mit ihrem Eigenwert und mit ihren persönlichkeitsbildenden Eigenschaften einen festen Platz hat“. Geeignete Rahmenbedingungen für die musikalische Bildung – zum Beispiel in Form von flexiblen Zeitstrukturen und zeitlichen Freiräumen innerhalb des Schulunterrichts – müssen diesem Stellenwert Rechnung tragen.

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