Musik als gemeinsame Sprache zwischen den verschiedenen Kulturen und Generationen - das ist die Basis des Integrationsprojekts „KommUnity!“ der Josef Metternich Musikschule der Stadt Hürth. Sie wird genutzt, um die Beziehungen zwischen Jugendlichen verschiedener Kulturen zu etablieren und weiterzuentwickeln. 

50 Kinder und Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund haben sich in Hürth unter Anleitung von deutschen und türkischen Musik- und Tanzpädagogen dem Thema musikalisch und tänzerisch genähert. Es entstand ein Dialog zwischen Musikern und Tänzern, zwischen der türkischen und der deutschen Kultur. In neun Szenen verbindet das Ensemble traditionelle Tänze und Klänge der beiden Kulturen. Die ersten Konzerte gab „KommUnity“ im Juni in Ankara, Istanbul und Eskisehir (Türkei), auf Einladung der Anadolu Universität Eskisehir. „Es war ganz logisch mit den Schülern in die Türkei zu gehen“, so Musikschulleiter Ruddi Sodemann. „So wurde es ein einmaliges musikalisches Integrationsprojekt.“ Gefördert wurde die Reise vom Goethe-Institut. Im Juli hatte das Projekt dann in Hürth Premiere und für den1. Oktober steht anlässlich des 50. Jahrestags des deutsch-türkischen Anwerbeabkommens ein Auftritt bei den Ford-Werken in Köln an.

Das Projekt spricht Jugendliche aus allen sozialen Schichten an und ist kostenlos für die Teilnehmer. „KommUnity!“ steht unter der Schirmherrschaft der Ministerpräsidentin des Landes NRW, Hannelore Kraft, und findet statt in Zusammenarbeit mit dem Heimat- und Kulturverein Hürth, dem Integrationsrat der Stadt und dem Generalkonsulat der Türkischen Republik.

Weitere Infos:  www.kommunity-musik.de

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