Fortbildung "Traumasensibeles Musizieren"

Fachkräfte begegnen in ihrem Arbeitsalltag immer häufiger Kindern und Jugendlichen, die mit Traumafolgen zu kämpfen haben. Ursachen hierfür sind vermehrt Flucht- und Migrationserfahrungen. Das Auftreten mehrfacher Belastungsfaktoren bei Kindern und Jugendlichen kann zu einer Unsicherheit bei Fachkräften führen, wie sie im Alltag begleiten, unterstützen und stabilisieren können. Gerade die musikpädagogische Praxis bietet hier unterschiedliche Zugänge und Interventionsmöglichkeiten. Um Handlungskompetenzen im Feld der Traumatisierung und interkulturellen Vielfalt zu entwickeln und zu verfeinern, sollen in dieser Fortbildung traumapädagogische Grundlagen unter Berücksichtigung interkultureller Verständigung vermittelt werden. Im Fokus des Seminars stehen – neben dem Wissenserwerb – Übungen für die Erweiterung des Handlungsspielraumes in der Praxis.

Referenten: 
Dipl. Psychologin Johanna Sachschal
Nuray Ates-Ünal, M.A. Erziehungswissenschaften/Philosophie
 

Die Teilnahme ist kostenlos.

Anmeldung bitte an Viola Boddin (viola.boddin@lvdm-nrw.de)

 
Fortbildung "Musikalische Lernbegleitung im Spracherwerb für Ankommende"
 
Werden Sprachkurse besser, wenn man musikalische Elemente einbindet?
Singen, Bodypercussion, Rappen und vieles anderes nutzen mehrere Lernkanäle und schaffen ein positives Unterrichtsklima.
In Zusammenarbeit mit SprachlehrerInnen und MusikschullehrerInnen entwickelt der LVdM Materialien und Stundenbilder, um Lehrkräften beim Einstieg in die musikalische Lernbegleitung zu unterstützen.
 
Erste Erfahrungen und Materialien sind entstanden. Sie können frei eingesehen und verwendet werden (http://www.MusikalischeLernbegleitung.de ). Weitere werden vorbereitet.
 
Für Interessierte bietet der LVdM zwei inhaltsgleiche Informationstreffen (Fortbildung) an, bei denen die Grundlagen des Projekts vorgestellt und die Materialien und Stundenbilder erläutert werden. 
Freitag, 19. Januar 2018, 9:30 – 13:30 Uhr 
Montag, 22. Januar 2018, 9:30 – 13:30 Uhr
Musikschule Bochum, Westring 32, Kleiner Saal
DozentInnen: Isa Schreml, Heike Trimpert, Manfred Grunenberg
 
Die Teilnahme ist kostenlos.
 
Anmeldungen bitte an Viola Boddin (viola.boddin@lvdm-nrw.de)

 

Frotbildung "Interkulturelles Training"
 
Im Rahmen der Projekte und Angebote für Geflüchtete an Musikschulen in NRW gibt es die Möglichkeit, individuelle Fortbildungen für Ihre Musikschule kostenlos zu buchen.
Die Fortbildungen laufen unter dem Titel „Interkulturelles Training“. Die Planung sieht eine ganztägige Fortbildung, beispielsweise von 9 Uhr – 16 Uhr, mit einer Mittags- und Kaffeepause(n) vor. Es werden zwei DozentInnen vor Ort sein, die den Tag mit den TeilnehmerInnen gestalten werden.
Der erste Teil des Tages wird das „Kulturelle Miteinander“ in den Fokus setzen. Hierbei wird vor allem die kulturelle Selbsterfahrung (Wieviel Migration steckt in mir?, Perspektivwechsel) sowie die Vermittlung von Hintergrundwissen über Migration, Milieu-Studien, kulturelle Unterschiede und deren Konfliktpotentiale im Vordergrund stehen. Unsere DozentInnen sind dabei sehr erfahren und können auch spontan auf individuelle Themenwünsche der TeilnehmerInnen, die ja häufig auch erst in der gemeinsamen Diskussion entstehen, eingehen.
Im zweiten Teil wird es insbesondere um die „Interkulturelle Musikpraxis“ gehen. Hierbei sind alle MusikpädagogInnen eingeladen, mit unserem Dozenten zu musizieren und dabei die orientalische Musik mit ihren Instrumenten, Rhythmen und Makams aktiv kennen zu lernen.
Das „Interkulturelle Training“ richtet sich an das Kollegium von Musikschulen und kann von Musikschulen in NRW beim LVdM „gebucht“ werden. 
Zudem sind Sie herzlich eingeladen, an einer der kommenden Veranstaltungen teilzunehmen:
Aktuelle Termine „Interkulturelles Training“:
 
3. Februar 2018, Musikschule Herford
 
Die Teilnahme ist kostenlos.
 
 
Anmeldungen und Rückfragen bitte an Viola Boddin (viola.boddin@lvdm-nrw.de)
 

 

Fachtagung am 12. Januar in der Landesmusikakademie NRW Heek in Kooperation mit dem LVdM NRW

Es gibt zahlreiche Ansätze zur Verbindung von Musik und Sprachförderung, die zunehmend Relevanz entwickeln. Ob für Kinder ohne altersgemäße Sprachentwicklung, für Jugendliche, die zuhause kein oder nur wenig Deutsch sprechen, oder für Erwachsene, die als Geflüchtete oder Zugewanderte mit unterschiedlichem Bildungshintergrund nach Deutschland gekommen sind – musikalische und insbesondere sängerische Ansätze unterstützen hier neue Wege auf dem wichtigen Feld des Spracherwerbs.
Die Tagung stellt unterschiedliche Methoden und Konzepte vor, die sich dem fördernden Zusammenspiel von Musik und Sprache widmen. In Vorträgen, praktischen Workshops und Gesprächen werden Sprachförder-Konzepte aus Sicht des schulischen Musikunterrichts, aus Erfahrungen mit Projekten für Geflüchtete, in Kombination mit Musik und Bewegung sowie mit musiktherapeutischem Hintergrund vorgestellt. Für die Teilnehmenden besteht die Möglichkeit, zwei der insgesamt sechs parallel stattfindenden Workshops zu besuchen.
Die Tagung wird von der Landesmusikakademie NRW in Kooperation mit dem Landesverband der Musikschulen in NRW veranstaltet, ermöglicht wird sie durch eine Sonderförderung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

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